Modernisierungsanzeige

Vermieter, die die Attraktivität und Wert ihres Mietobjektes nicht nur erhalten, sondern noch steigern möchten, sehen sich mit dem Gesetz zur Mietenbegrenzung im Wohnungswesen in Berlin (MietenWoG Bln) besonderen Hürden ausgesetzt. Der richtige Umgang bei geplanten Mieterhöhungen nach Modernisierungsmaßnahmen verlangt deshalb besondere Sorgfalt.

So begrenzt § 7 Abs. 1 MietenWoG Bln Abs. 1 die Möglichkeit, Modernisierungskosten auf die Höhe der geforderten Miete umzulegen, entscheidend. Vermieter dürfen damit die in §§ 3 und 6 MietenWoG Bln festgelegten Mietobergrenzen während der Geltungsdauer des Gesetzes maximal um 1 Euro/qm überschreiten – und das auch bei mehreren im Laufe dieser fünf Jahre durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen. Zudem dürfen nur bestimmte Maßnahmen bei der Berechnung der zulässigen Modernisierungserhöhung berücksichtigt werden.

Bei Durchführung von entsprechend als zulässig genannten Arbeiten fordert das Gesetz außerdem ausnahmslos eine schriftliche oder elektronische Modernisierungsanzeige der Maßnahmen.

Die Unterlassung wie auch Unvollständigkeit oder Mangelhaftigkeit einer solchen Anzeige gilt gemäß § 11 MietenWoG Bln als Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 500.000 Euro Bußgeld geahndet wird. Da ein Widerspruch gegen einen entsprechenden Bußgeldbescheid gemäß § 10 MietenWoG Bln keine aufschiebende Wirkung hat, Vermieter ein verordnetes Bußgeld also zunächst bezahlen müssen, ist ein von Beginn an sicherer Umgang mit den Regelungen des Mietendeckels besonders wichtig.

Wir helfen Vermietern zuverlässig dabei, Modernisierungsmaßnahmen auf Möglichkeit ihrer Berücksichtigung für Mieterhöhungen zu prüfen und daraufhin eine Modernisierungsanzeige zu stellen, die sämtliche gesetzliche Anforderungen erfüllt.

Des Weiteren lassen wir nicht außer Acht, darüber hinaus die Option eines Härtefallantrages zu prüfen, den § 8 MietenWoG Bln einräumt. Vermietern wird damit, in engen rechtlichen Grenzen, die Möglichkeit gegeben, aufgrund unbilliger Härte eine über die Mietobergrenzen des Mietendeckels hinausgehende Miethöhe zu fordern und entgegenzunehmen. Sie können sich darauf verlassen, dass wir diese rechtlich engen Grenzen für Sie weitestmöglich auszuloten verstehen.

Nutzen Sie deshalb unsere kostenlose telefonische Erstberatung – und erfahren Sie, was wir für Sie möglich machen können.